Elektroinstallation & Planung · Bochum

Neubau der Zähleranlage in einem Mehrfamilienhaus

Aus unserer Erfahrung: Planung und Umsetzung dieses Projekts wurden von unserem Gründer Jonas Thiemann während seiner vorherigen Tätigkeit als Elektroingenieur und Elektro-Betriebsleiter verantwortet.

Ausgangssituation & Planung

Ausgangspunkt des Projekts war der Wunsch des Eigentümers eines Mehrfamilienhauses in Bochum, eine Wärmepumpe installieren zu lassen.

Die vorhandenen Zähler des Gebäudes befanden sich noch auf alten NZ-Tafeln. Im Zuge der geplanten Erweiterung der Elektroanlage war deshalb zunächst die Erneuerung der bestehenden Zählerstruktur erforderlich.

Die Entscheidung fiel darauf, im Keller eine neue zentrale Zähleranlage zu errichten.

Die besondere Herausforderung bestand darin, dass es sich um ein bewohntes Mehrfamilienhaus handelte. Deshalb wurde der Umbau von Anfang an so geplant, dass die vorhandene Versorgung schrittweise auf die neue Anlage umgestellt werden konnte und die notwendigen Stromunterbrechungen für die Bewohner möglichst kurz blieben.

Zusätzlich stellte sich heraus, dass der bestehende Hausanschluss lediglich mit 36 A für das gesamte Gebäude abgesichert war. Für den zusätzlichen zukünftigen Leistungsbedarf musste deshalb auch ein neuer Hausanschluss beim Netzbetreiber beantragt werden.

Herausforderung: Umbau im bewohnten Mehrfamilienhaus

Die eigentliche Herausforderung dieses Projekts war nicht allein der Aufbau einer neuen Zähleranlage.

Die bestehende Elektroversorgung eines bewohnten Mehrfamilienhauses musste schrittweise auf eine komplett neue zentrale Struktur umgestellt werden.

Dafür mussten neue Leitungswege geschaffen, Hauptleitungen durch das Gebäude geführt, bestehende Anschlüsse etagenweise umgeschlossen und gleichzeitig der Wechsel auf einen neuen Hausanschluss vorbereitet werden.

Der Arbeitsablauf wurde deshalb so geplant, dass die Versorgung nach den jeweiligen Arbeitsschritten wiederhergestellt werden konnte und die notwendigen Ausfallzeiten für die Bewohner möglichst kurz blieben.

Zusätzlich wurde bei der Leitungsplanung bereits eine mögliche spätere separate Versorgung der Dachgeschosswohnung berücksichtigt.

Fazit

Aus dem ursprünglichen Wunsch nach einer Wärmepumpe wurde ein deutlich umfangreicheres Projekt an der elektrischen Infrastruktur des Gebäudes.

Entstanden ist eine neue zentrale Zähleranlage im Keller, verbunden mit neuen Hauptleitungen zu den Wohnungen und einem neuen Hausanschluss.

Die Wärmepumpe erhielt eine eigene Verbrauchserfassung und bei der Leitungsplanung wurde bereits eine mögliche spätere Trennung der Dachgeschosswohnung berücksichtigt.

Besonders wichtig war bei diesem Projekt die Planung des Bauablaufs: Der Umbau musste Schritt für Schritt erfolgen, damit die Beeinträchtigungen für die Bewohner möglichst gering gehalten werden konnten.

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